Kärntner Tierschutzverein Villach

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05.08.2015

In Begutachtung: Verordnungen zum Thema Tierschutz

Das Bundesministerium für Gesundheit hat 3 Verordnungsänderungen in Begutachtung gegeben:

Kaufbörsen mit Wildtieren, wie beispielsweise Schlangen, Spinnen, Papageien, etc., sollen verboten werden. Dies dient dem Schutz der Tiere, da es dadurch zu weniger Spontankäufen kommt.

"Der Kauf eines Tieres will gut überlegt sein. Tierhalter und Tierhalterinnen haben eine Verantwortung gegenüber ihren tierischen Mitbewohnern. Uninformierte Spontankäufe führen zwangsläufig zu mehr Tierleid, da sich die Käufer und Käuferinnen oft nicht über die Bedürfnisse der Tiere und die optimalen Haltungsbedingungen informieren. Kaufbörsen regen aber genau zu solchen Spontankäufen an. Daher wollen wir diese nun verbieten", erklärt Tierschutzministerin Sabine Oberhauser. Weiterhin erlaubt bleibt der Kauf von Wildtieren in Tier- und Zoofachhandlungen, wo man sich ausführlich über Haltungsvoraussetzungen und Bedürfnisse der Tiere beraten lassen kann.

 

In der Vergangenheit ist es zu Missverständnissen hinsichtlich der Pflicht der Kastration von Katzen gekommen. Bisher war geregelt, dass jedes weibliche und jedes männliche Tier mit Freigang kastriert werden muss. Ausgenommen waren reine Wohnungskatzen, Katzen, die zur Zucht verwendet werden, sowie Katzen "in bäuerlicher Haltung".

Der Begriff "bäuerliche Haltung" wird nun gestrichen, so dass nur noch Wohnungskatzen und Zuchtkatzen von der Kastrationspflicht ausgenommen sind. "Mit dieser Klärung tragen wir dazu bei, unnötiges Tierleid zu verhindern. Zahlreiche Katzenjunge landen in einem Tierheim oder werden schlimmstenfalls sogar getötet, weil sich freilaufende Katzen unkontrolliert paaren und die Besitzer und Besitzerinnen dann nicht wissen, was sie mit den Jungtieren machen sollen. Mit der Kastrationspflicht für alle freilaufenden Katzen wollen wir solche Fälle künftig verhindern", erklärt Ministerin Sabine Oberhauser.

 

Das österreichische Tierschutzgesetz legt fest, dass das Halten von Tieren für die Zucht und den Verkauf der Behörde gemeldet werden muss. Durch Verordnung werden nähere Bestimmungen und Ausnahmen von der Meldepflicht festgelegt. Im konkreten Fall: Nicht als "Zucht" zu verstehen, ist die einmalige, zufällige und unbeabsichtigte Paarung zweier Hunde (z.B. auf der Hundewiese) oder Katzen. Daher soll nun auch der Verkauf von Jungtieren nach einer solchen ungeplanten Paarung von der Meldepflicht ausgenommen werden.


Ende der Begutachtungsfrist: 21.August 2015.

 

 

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