Kärntner Tierschutzverein Villach

Das Tierheim Villach

Aktuelles aus unserem Tierheim


28.07.2019

Bitte Augen auf! Wir helfen beim Vermitteln

Verendete Hunde bei einer überforderten Hundetrainerin, tote Rinder und Kälber auf dem Hof eines Landwirtes, ein Tierzucht-Skandal – und dies alles im ersten Halbjahr allein in Kärnten. Wir appellieren an die Bevölkerung, sich vor der Anschaffung eines Tieres die persönliche Situation genau anzusehen. Wir bitten aber auch jeden, sich vertraulich an die Tierschutzvereine zu wenden, bevor es zu einem Tierleid kommt.

Vor wenigen Tagen entdeckten Polizeibeamte nach einer Anzeige auf einem Hof im Lavanttal 35 tote Hunde, davon einige Welpen. Die Tierhalterin, eine ehemalige Hundetrainerin, ist für die Behörden keine Unbekannte, auch wenn derzeit die Hintergründe noch nicht bekannt sind. Tatsache ist, dass es bereits im Vorfeld Anzeigen gab. 

Im Mai sorgte ein Hof in Feldkirchen für Aufsehen. Dort fanden Angehörige des Bauernhofbesitzers die Kadaver von 16 Kühen und 5 Kälbern. Der Besitzer selbst ließ sich einige Tage zuvor ins Krankenhaus einliefern. Nach dem grausamen Fund gab die Bezirkshauptmannschaft Feldkirchen bekannt, dass der Landwirt mit einem unbefristeten Tierhalteverbot belegt wird. Interessant ist, dass niemand im näheren Umkreis etwas davon rechtzeitig bemerkt hat. 

Ebenso nicht unbemerkt ging der Tierzucht-Skandal im Eberstein an uns vorbei. Einer Hundezüchterin wurden 50 Hunde in teils katastrophalem Gesundheitszustand abgenommen. Die verschiedenen Rassen benötigten sehr lange Zeit, um sich zu erholen, waren dann aber wieder wohlauf und freuten sich auf neue Besitzer. 

Tierleid spielt sich aber auch im großen Rahmen ab, deshalb fordern auch wir schon seit langer Zeit ein Ende der öffentlich bekannten und grausamen Tiertransporte. Vorwiegend aus kommerziellen Gründen werden Rinder, Schweine und andere Tiere immer noch quer durch Europa gekarrt, ohne Versorgung, bei extemer Hitze, anstatt die Tiere vor Ort zu schlachten und das Fleisch zu transportieren. Diese Subventionspolitik auf Kosten der Tierqual ist dringend zu überdenken. 

Wir appellieren deshalb einerseits an die Bevölkerung, sich vor der Anschaffung eines Tieres die persönliche Situation genau anzusehen. Immer wieder kommt es nämlich vor, dass Platz, Zeit oder die finanziellen Möglichkeiten es nicht mehr zulassen, Haus- oder Nutztiere selber zu betreuen. Andererseits bitten wir, wenn irgendjemandem etwas in der Umgebung auffällt, sich gleich vertraulich an die Tierschutzvereine zu wenden, bevor es zu einem Tierleid kommt. Jeder sollte sich angesprochen fühlen und sich für unsere Mitgeschöpfe einsetzen. 

Auch wenn wir vor allem situationsbedingt nicht immer alle Tiere aufnehmen können, stellen wir Tierschutzvereine zumindest eine Erstversorgung sicher, und danach helfen wir gerne, die Tiere zu vermitteln. 

Wir werden auch in der zweiten Jahreshälfte unermüdlich an unserem Ziel festhalten, den wehrlosen Geschöpfen ein besseres Leben zu ermöglichen.  

Und noch eine abschließende Bitte: Bitte unterschreiben Sie das aktuelle Tierschutzvolksbegehren: https://tierschutzvolksbegehren.at/

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Fund-/Verlusttiere


20.08.2019
Zugelaufen: Nymphensittich, grau-weiß, gelbes Köpfchen,

20.08.2019Foto
Privat zu vergeben: American Bully, Welpe, blue fawn, 4 Monate alt, Klagenfurt

17.08.2019
Entlaufen: Gruener Wellensittich, weiblich, in Spittal an der Drau (Im Osten der Stadt) entflogen, 1 Jahr alt.

14.08.2019Foto
Entlaufen: Sperlingspapagei entfolgen am SO 11.08.2019 Vogel grün, Gesicht , Brust in orangetönen,

14.08.2019
Zugelaufen: Langhaar Katze , grau/weiß , weiblich und noch jünger/ zierlich , sehr zutraulich,Villach Stadt

12.08.2019
Entlaufen: 2 Hauskatze,eine ist getigert und die andre schwarz weiß in der unteren fellach, beide 2 Jahre alt

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